Betriebliche Altersvorsorge

Fünf Wege zur betrieblichen Altersvorsorge

Direktversicherung
  • Bei der Direktversicherung ist der Träger der betrieblichen Altersvorsorge ein Lebensversicherer, bei dem vom Arbeitgeber eine Lebensversicherung auf das Leben des Arbeitnehmers bzw. seiner Angehörigen abgeschlossen wird.
  • Hinsichtlich der Leistungen sind der Arbeitnehmer oder seine Hinterbliebenen ganz oder teilweise bezugsberechtigt.
  • Das Unternehmen finanziert die Versorgungsleistungen durch Zahlung von Beiträgen an den Versicherer.
  • Unsere kompetenten Berater von der R+V Versicherung helfen Ihnen gerne weiter.
Pensionsfonds
  • Seit 2002 neu zugelassener Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung.
  • Rechtlich selbständige Versorgungseinrichtung, die für alle interessierten Arbeitgeber die kapitalgedeckte betriebliche Altersversorgung durchführt.
  • Versorgungsberechtigt sind die Arbeitnehmer sowie deren Hinterbliebene.
  • Der Pensionsfonds unterliegt der Versicherungsaufsicht, da es sich um einen versicherungsnahen Durchführungsweg handelt.
  • Möglichkeit der Anlage in Aktien. Dadurch erhöhen sich die Chancen auf höhere Leistungen. Im gleichen Maße nehmen auch die Risiken zu.
  • Die Versorgungsleistungen müssen in Form von lebenslangen Rentenzahlungen erbracht werden. 
Unterstützungskasse
  • Die Unterstützungskasse ist eine mit Sondervermögen ausgestattete, rechtlich selbständige Versorgungseinrichtung.
  • Sie verfügt über eigenes Vermögen und wird von einem oder mehreren Unternehmen (Trägerunternehmen) getragen.
  • Den Zugehörigen der Trägerunternehmen gewährt die Unterstützungskasse je nach Leistungsplan einmalige und/oder laufende Leistungen formell ohne Rechtsanspruch.
Pensionskasse
  • Die Pensionskasse ist ein Lebensversicherungsunternehmen in Form eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit (VVaG) und kann von einem oder mehreren Unternehmen getragen werden.
  • Die Versorgungsleistungen, auf die ein Rechtsanspruch besteht, werden nur an die leistungsberechtigten Mitarbeiter dieser Unternehmen bzw. deren Angehörige gewährt.
  • Die Finanzierung der Versorgungsleistungen geschieht durch Zahlung von Beiträgen an die Pensionskasse.
  • Die aufgewendeten Mittel sind der Verfügung des Unternehmens entzogen.
  • Der Arbeitnehmer kann an der Finanzierung seiner Altersversorgung mit eigenen Beiträgen beteiligt werden.
Direkt-/Pensionszusage
  • Die Pensionszusage (unmittelbare Versorgungszusage) ist das rechtsverbindliche Versprechen eines Unternehmens, seinen Arbeitnehmern oder deren Hinterbliebenen für das Alter, für den Fall des Todes oder der Invalidität aus betrieblichen Mitteln eine Versorgung zu gewähren.
  • Insoweit übernimmt das Unternehmen die Versorgungsverpflichtung selbst.
  • Es ist somit auch der Träger der betrieblichen Altersversorgung.
  • Die Finanzierung der Versorgungsleistungen erfolgt über die Pensionsrückstellung.
  • Die zurückgestellten Mittel dürfen frei im Unternehmen angelegt werden.
  • Die mit der Erteilung der Pensionszusage verbundenen finanziellen Risiken des vorzeitigen Versorgungsfalles bei Invalidität oder Tod des Arbeitnehmers sowie die bei Erreichen der Altersgrenze zweckmäßige Absicherung für Zahlungen bis ins hohe Lebensalter können durch den Abschluss einer Rückdeckungsversicherung abgedeckt werden.